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Mal wieder ein Superlativ, der Supermond, so riesig, dass er uns auf dem Kopf fällt, die Flut bis nach Bayern reicht und wir alle lange wach bleiben müssen. OK, das waren nur einige Eindrücke der Zeitungsartikel der vergangenen Tage zum sog. „Supermond“.

2016-11-14-12_55_37-ard-online-auf-twitter_-_heute-abend-kommt-der-mond-kommt-der-erde-so-nah-wie-se

Kommen wir zu den Fakten: Die Vollmondphase beginnt um 14:52, um 12.00 Uhr etwa ist er der Erde am dichtesten (356.500km etwa) auf seiner elliptischen Bahn und damit etwa 14% größer, was aber den meisten Menschen nicht wirklich auffallen wird. Wir werden von dem Spektakel eh nicht viel mitbekommen, denn hier ist Mondaufgang eh erst um 17.00 Uhr und da ist er bereits wieder auf 363.000km Distanz.

2016-11-14-12_55_52-wdr-auf-twitter_-_wer-lange-wach-bleibt-bekommt-einen-spektakulaeren-mond-bzw

Raus gehen und gucken lohnt sich aber trotzdem, am besten gleich zum Mondaufgang, wenn ihr Referenzobjekte habt, dann sieht der Mond immer sehr groß aus 😉 also nicht auf die Nacht, wie der WDR schreibt, warten sondern sofort ab 16:30/17.00 draußen einen klaren Kopf bekommen und dem „Spektakel“ beiwohnen.

Wer mehr Informationen dazu haben will, dem empfehle ich noch schnell den ClearSkyBlog von Stefan Gotthold zu lesen, der einen ausführlichen Artikel dazu geschrieben hat.

UPDATE: Da, wie gewohnt uns heute das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, hier ein Bild vom Sonntag, kurz nach Mond Aufgang:

Fast Vollmond, am Abend vor dem "Supermond" direkt nach dem Aufgehen in einem Baum

Fast Vollmond, am Abend vor dem „Supermond“ direkt nach dem Aufgehen in einem Baum

Fast Vollmond am Abend vor dem "Supermond" direkt nach dem Aufgehen über dem Baum

Fast Vollmond am Abend vor dem „Supermond“ direkt nach dem Aufgehen über dem Baum